Mit wegweisenden Therapien komplexen Erkrankungen begegnen. company logo

UNGESTÖRTE NACHTRUHE TROTZ NEURODERMITIS

Dauerhafte Müdigkeit kann über einen längeren Zeitraum zu gesundheitlichen Problemen führen. In diesem Lernmodul erfährst Du, durch welche Maßnahmen sich Deine Schlafqualität verbessern kann.

Schlafen
LERNMODUL 8

Der Juckreiz nimmt nachts zu – aber warum eigentlich?

Viele Menschen mit Neurodermitis haben Schlafstörungen, da der Juckreiz nachts in der Regel zunimmt. Das hat mehrere Gründe: Zum einen liegt es daran, dass die Hauttemperatur nachts ansteigt und Wärme den Juckreiz provoziert. Zum anderen schwitzen wir nachts und das trocknet die Haut zusätzlich aus. Hinzu kommt außerdem, dass der natürliche Kortikosteroid Spiegel im Körper abends und nachts auf einem Tiefstwert liegt, was zu einer verminderten entzündungshemmenden Reaktion führt. Das kann die Verschlimmerung des nächtlichen Juckreizes hervorrufen. Außerdem hat die Haut nachts großflächig Kontakt zu Stoffen, was eine mechanische Juckreizauslösung und den Kratzreflex hervorrufen kann.

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Tipp 1: Bewegung

Baue körperliche Aktivität an der frischen Luft in Deinen Alltag ein und mache regelmäßig Sport. Am besten in der ersten Tageshälfte (nicht in den Stunden vor dem Schlafengehen). Denn: Wer sich regelmäßig sportlich betätigt, verbessert nachgewiesen seine Schlafqualität. Am besten verlegst Du Deine Sporteinheit direkt nach draußen in die Natur.

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Tipp 2: KOFFEIN REDUZIEREN UND AUF NIKOTIN VERZICHTEN

Begrenze die Menge der koffeinhaltigen Getränke, die Du tagsüber zu Dir nimmst. Die Wirkung von Koffein kann je nach Menge bis zu 8 Stunden anhalten. Daher solltest Du koffeinhaltige Getränke vor dem Schlafengehen meiden.


Nikotin wirkt ebenfalls anregend, weshalb Du auf das Rauchen verzichten solltest. Ein Rauchstopp wirkt sich nicht nur positiv auf Deinen Schlaf aus, sondern generell auf Deine Gesundheit.

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Tipp 3: REGELMÄßIGEN SCHLAFRHYTHMUS EINHALTEN

Halte einen regelmäßigen Schlafrhythmus ein. Achte darauf, immer zur selben Zeit ins Bett zu gehen und aufzustehen, möglichst auch am Wochenende. So wird sich Dein Körper nach und nach daran gewöhnen und Du wirst besser ein- und durchschlafen können.

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Tipp 4: EIGENE SCHLAFROUTINE ENTWICKELN UND EINHALTEN

Beispiele:

Lege elektronische Geräte beiseite und gib Dir, sofern möglich, etwa eine Stunde Zeit, um Dich zu entspannen. Eventuell tut es Dir gut, den Tag mit einer leichten Lektüre oder Entspannungsübungen zu beenden, wie z. B. ruhiges, tiefes Atmen zu den Klängen beruhigender Musik.

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Tipp 5: Ein lauwarmes Bad nehmen

Vor dem Zubettgehen ein Bad zu nehmen, könnte auch ein wichtiger Teil Deiner Schlafroutine werden. Denn das Baden wirkt entspannend und bewirkt eine Reinigung der Haut von Schweiß, Schmutz und möglichen Reizstoffen, die nachts möglicherweise die Haut reizen könnten.


Nimm also vor dem Zubettgehen ein 5- bis 10-minütiges lauwarmes (kein heißes) Bad. Und vergiß nicht, nach dem Baden direkt Deine Feuchtigkeitscreme aufzutragen, da die Haut die Pflege im noch feuchten Zustand sehr gut aufnehmen kann.

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Tipp 6: BAUMWOLLE STATT SYNTHETIK

Das Tragen von Baumwolle (bzw. Mischgewebe mit einem hohen Baumwollanteil) oder Seide kann nächtliche Hautreizungen verringern. Denn Baumwolle lässt die Haut besser atmen als synthetische Textilien. Auch die Bettwäsche sollte idealerweise aus Baumwolle sein. Dabei ist besonders auf reine, fein gewebte und glatte Stoffe zu achten. Schlafanzüge mit langen Ärmeln und Hosenbeinen sind sinnvoll, um Verletzungen der Haut durch nächtliches Kratzen zu vermeiden.

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Tipp 7: Fingernägel kurz halten

Achte darauf, Deine Nägel regelmäßig zu schneiden und scharfe Bereiche zu feilen. Alternativ kannst Du nachts Baumwollhandschuhe tragen, um Hautverletzungen durch Kratzen zu vermeiden.

Extra-Tipp
Auch beim täglichen Umgang mit Wasser und anderen Substanzen, wie Waschen, Spülen, Kochen und Wischen, kann das Tragen von Baumwollhandschuhen helfen, Hautreizungen zu vermeiden. Dafür ziehst Du einfach ein paar (puderfreie) Einmalhandschuhe über die Baumwollhandschuhe.
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Tipp 8: Angenehmes Raumklima schaffen

Mache Dein Schlafzimmer zu einem idealen Ort für eine erholsame Nacht. Der Raum sollte dunkel, angenehm kühl, ruhig und frei von Staub und Allergenen sein, die Deine Symptome verschlimmern könnten.

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Tipp 9: Einschlafübungen

Wenn Du Schwierigkeiten beim Einschlafen hast, können ein paar einfache Gedankenübungen helfen. Zähle langsam bis 100. Oder stelle Dir vor, dass sich jeder Teil Deines Körpers ganz leicht anfühlt. Fange mit Deinem Gesicht an und wandere dann langsam nach unten. Oder beginne mit den Zehen und wandere anschließend nach oben.

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Tipp 10: Ärztlichen Rat einholen

Wenn Du trotz dieser Maßnahmen nicht gut schläfst, solltest Du Deine/n Ärzt/-in aufsuchen und Ihr solltet gemeinsam weitere Möglichkeiten besprechen.

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Umgang mit Neurodermitis
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Ablenkungstechniken bei starkem Juckreiz

Mit etwas Übung und Geduld kannst Du gewohnte Verhaltensmuster durchbrechen. Hier erfährst Du, was Dich dabei unterstützen kann, den Kratzreflex besser zu kontrollieren.

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Therapiemöglichkeiten bei Neurodermitis

Die Behandlung der Neurodermitis ist von vielen Faktoren abhängig und erfordert individuell abgestimmte Maßnahmen. Erfahre hier, welche Therapieoptionen zur Verfügung stehen.

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Was ist Neurodermitis (atopische Dermatitis)?

Weltweit leiden Millionen Menschen an Neurodermitis – mit steigender Tendenz. Doch was ist das für eine Erkrankung und wie wirkt sie sich aus? Erfahre hier mehr zu Definition, Ursachen und Symptomen von Neurodermitis.

PATIENTEN LOGIN

Dir wurde zur Behandlung Deiner Neurodermitis eine Therapie von Sanofi Genzyme verordnet? Im Login-Bereich findest Du weitere Informationen zum Produkt und dessen Anwendung. Du kannst Dich mit der Chargennummer (Ch.-B.) auf der Packung des Medikaments hier anmelden.

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Chargennummer (Ch.-B.) auf der Packung:
LEBEN MIT NEURODERMITIS. INFORMATIONEN FINDEST DU HIER.
Was ist Neurodermitis?

Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die meist in Schüben auftritt und sich durch sichtbare Hautveränderungen und starken Juckreiz äußert. Betroffene fühlen sich in vielen Lebensbereichen häufig stark eingeschränkt.

Was sind die genauen Ursachen und Symptome der Neurodermitis (atopische Dermatitis) und was können mögliche Auslöser sein?

Juckreiz, Kratzen, Schlaflosigkeit – für Betroffene mit schweren Symptomen dreht sich jeder Tag darum, wie sie ihr Leiden lindern können. Jeder Schub belastet Betroffene auf körperlicher und mentaler Ebene. Beruf und Alltagsleben können oft nur eingeschränkt bewältigt werden. Es ist daher für Betroffene sehr wichtig, persönliche Strategien zum Umgang mit der Erkrankung zu entwickeln.

Neurodermitis kennenlernen

Wer seine Haut kennt, Routine in der Behandlung und Pflege entwickelt und auf seine persönlichen Bedürfnisse achtet, tut bereits viel dafür, um die Neurodermitis zu kontrollieren. Unsere Lernmodule unterstützen Dich dabei, Dein Leben mit Neurodermitis aktiv zu gestalten.

Behandlungsmöglichkeiten

Neurodermitis kann heute mit modernen Therapien gezielt behandelt werden. Eine individuelle Behandlung ist oft der erste Schritt hin zu mehr Selbstwertgefühl.

Neurodermitis-Blogger

Was im Alltagsleben mit Neurodermitis wirklich hilft und wichtig ist, wissen sie am besten – unsere Blogger. Auf der Website „Leben mit Neurodermitis“ erfährst Du, was andere Betroffene erlebt haben, was sie im Leben mit Neurodermitis gelernt haben und was ihnen Mut macht. Gestalte auch Dein Leben – trotz Neurodermitis.

Die hier zur Verfügung gestellten medizinischen Informationen dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Bei allen Fragen zu Deiner Erkrankung wende Dich bitte an Deine/n Dermatolog/-in.
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