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Aylin

KW 36, 10.09.2021 (Freitag)

Internationaler Neurodermitis Tag

Auch im vierten Jahr wirbt der Internationale Neurodermitis Tag für mehr Aufmerksamkeit und Verständnis für die Betroffenen. Der diesjährige Aktionstag widmet sich den Auswirkungen von Neurodermitis auf die Familie. Unsere Blogger*innen nehmen Euch daher mit in ihren Alltag mit der Erkrankung und berichten, welchen Einfluss Neurodermitis auf ihr Familienleben hat. 

Zu Tisch bei meiner Familie

Wenn meine Familie und ich beisammen sind, ist der Tisch meistens mit leckeren Speisen gedeckt und es wird zusammen gegessen. Beim Thema Essen gibt es so gut wie keine Unstimmigkeiten, denn wir alle teilen einen ähnlichen Geschmack. Dennoch wird bei der Auswahl der Zutaten auf mich und meine Haut Rücksicht genommen.

Sitzt die Neurodermitis mit am Tisch?

„Kannst du das essen?“, fragt meine Mama mich häufig. Dabei meint sie in der Regel Produkte wie Fleisch, Nudeln oder andere Weizenprodukte. Da ich diese Produkte nur geringfügig konsumiere, habe ich mit meiner Familie Alternativen ausprobiert. Statt der üblichen Nudeln, wurde sodann mit glutenfreien Nudeln oder Dinkel-Nudeln gekocht. Weil meine Familie grundsätzlich neugierig war, wie vegane Fleisch-Alternativen schmecken, gab es an einem Abend eine Bolognese-Soße mit veganem Hackfleisch. Meine Oma hat sogar einen Kuchen mit Dinkel-Mehl gebucken. Natürlich ist nicht jeder Versuch mit den alternativen Produkten gelungen. Manches war für den ein oder anderen gewöhnungsbedürftig. So sind wir schlussendlich bei einigen Fleischersatzprodukten geblieben. Wenn es um Nudeln geht, koche ich für mich allerdings eine Extra-Portion in glutenfreier Variante. Letztlich war ich meiner Familie dankbar dafür, dass sie mich bei meiner Ernährungsumstellung unterstützt hat.

Aber nicht nur zum Thema Essen wird über meine Neurodermitis-Erkrankung bei Tisch gesprochen. So gut wie jedes Kratzen von mir wird von den anderen aufgegriffen. „Hast du es schon mal mit kalten, nassen Tüchern versucht?“, fragt meine Oma. „Ich finde, du solltest dir noch eine andere ärztliche Meinung einholen“, meint meine Mama. Da ich den meisten Ratschlägen und Tipps schon gefolgt bin, kann ich in der Regel nur „habe ich schon probiert“, „kümmere mich gerade darum“ oder „weiß ich doch“ antworten. Auch wenn mir die Ratschläge keine neuen Ansätze bringen, zeigen sie mir, dass sich meine Familienmitglieder mit meinem Problem beschäftigt haben und mir helfen wollen. Deshalb bin ich noch immer für jeden Tipp von ihnen dankbar.

Zum Probieren: eine Rezeptidee

Hier noch ein leckeres, vegetarischen Rezept, auf das ich im Zuge meiner Ernährungsumstellung gestoßen bin:
Schnelle Shakshuka (für drei Personen)
Dauer: 30 Minuten
Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten

  • 2 rote Paprikaschoten
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Öl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 840 ml Tomaten (Dose)
  • 1 EL Weißweinessig
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • Paprikapulver edelsüß
  • Cayennepfeffer
  • 5 Eier (Gr. M)
  • 3 Stiele Petersilie

  1. Paprika und Zwiebel würfeln. Öl in einer ofenfesten Pfanne (mit Deckel) erhitzen. Zwiebel und Paprika darin andünsten, danach mit Tomatenmark anschwitzen. Tomaten samt Saft und 100 ml Wasser angießen und alles aufkochen.
  2. Mit Essig, Salz, Pfeffer, 1 TL Zucker, ½ TL Cayennepfeffer und 2 TL Cayennepfeffer und 2 TL Paprikapulver würzen. Alles ca. 10 Minuten bei schwacher Hitze und mit Deckel köcheln lassen.
  3. Ofen vorheizen (Umluft: 150 Grad).
  4. Den Deckel abnehmen, Eier aufschlagen und in die Soße gleiten lassen. Pfanne für 5 – 10 Minuten in den Ofen stellen. Zum Abschluss die Petersilie auf das Gericht streuen.

MAT-DE-2104244-1.0-09/2021

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Was ist Neurodermitis?

Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die meist in Schüben auftritt und sich durch sichtbare Hautveränderungen und starken Juckreiz äußert. Betroffene fühlen sich in vielen Lebensbereichen häufig stark eingeschränkt.

Was sind die genauen Ursachen und Symptome der Neurodermitis (atopische Dermatitis) und was können mögliche Auslöser sein?

Juckreiz, Kratzen, Schlaflosigkeit – für Betroffene mit schweren Symptomen dreht sich jeder Tag darum, wie sie ihr Leiden lindern können. Jeder Schub belastet Betroffene auf körperlicher und mentaler Ebene. Beruf und Alltagsleben können oft nur eingeschränkt bewältigt werden. Es ist daher für Betroffene sehr wichtig, persönliche Strategien zum Umgang mit der Erkrankung zu entwickeln.

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Behandlungsmöglichkeiten

Neurodermitis kann heute mit modernen Therapien gezielt behandelt werden. Eine individuelle Behandlung ist oft der erste Schritt hin zu mehr Selbstwertgefühl.

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