Frau im pinken Kleid auf einer Treppe mit Smartphone und Flasche.
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Behandlung
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Die passende Neurodermitis-Therapie als „Neustart“

Die Suche nach der passenden Behandlung bei Neurodermitis kann oft länger dauern, es sind viele Besuche bei unterschiedlichen Ärzten und Ärztinnen nötig und oftmals werden viele Ansätze ausprobiert – das kennen bestimmt einige von Euch. Wenn man die individuell passende Therapie schließlich gefunden hat, ist die Belohnung aber umso größer – diese Erfahrung habe ich zumindest gemacht und meine Lebensfreude zurückbekommen. Heute weiß ich die kleinen Dinge im Leben, wie etwa das Outfit zu tragen, auf das ich gerade Lust habe, umso mehr zu schätzen.
Aber genau so individuell wie die Neurodermitis bei jeder und jedem ist, ist auch die Behandlung. Das Ziel ist aber bei den meisten Behandlungen gleich: Man möchte durch weniger Neurodermitis-Schübe einen angenehmeren Alltag haben und Momente ohne Juckreiz und Ekzeme erleben dürfen. Mit diesem Blogbeitrag möchte ich Euch Mut machen, die Suche nach einer passenden Behandlung nicht aufzugeben, denn es lohnt sich!

Kleidung bei Neurodermitis: Mein Weg zurück zum eigenen Stil und Wohlbefinden

Die Neurodermitis hat sich bei mir an vielen Körperstellen gezeigt: Meine Ekzeme waren großflächig an den Armen, im Gesicht, am Hals und am Rücken verteilt. Auch der Brustbereich war oft betroffen. Ich habe bei meiner Kleidung daher immer Stoffe gewählt, die nicht eng auf der Haut liegen und nicht kratzen. Im Winter bei 3 °C konnte ich beispielsweise oft keine Winterjacke anziehen, weil alles auf der Haut schmerzte und Juckreiz verursachte. Also habe ich im Winter auch gerne die lockeren T-Shirts meines Mannes getragen. Ein weiteres Problem: Durch die vielen Salben und Cremes ließen sich viele Kleidungsstücke nicht mehr reinigen. In dieser Zeit habe ich mir keine neue Kleidung gekauft. Es war mir egal, wie ich ausgesehen habe und ob meine Kleidung modern war. Mittlerweile habe ich mir neue Kleidung gekauft und einen neuen Stil gefunden. Es macht mir wieder Spaß, mich zu kleiden. Ich trage Kleidung, die mit Ekzemen für mich undenkbar gewesen wäre, zum Beispiel ein enges Langarmshirt. Im Winter trage ich auch wieder ohne Probleme eine Winterjacke und einen Schal.

Besondere Momente trotz Neurodermitis genießen

Meine Hochzeit
2023 habe ich mich verlobt und 2025 geheiratet. Ich habe mich riesig auf diesen Tag gefreut, doch ich hatte auch große Sorgen. An so einem Tag möchte man keine Ekzeme und keinen Juckreiz haben. Ich hatte mir viele Notfallpläne für meine Hochzeit überlegt. Doch dank der aktuellen Behandlung meiner Neurodermitis war alles möglich, zum Beispiel, dass ich mich schminken konnte. So konnte ich jeden Moment der Hochzeit unbesorgt genießen.
Braut und Bräutigam bei der Hochzeit, eng umarmt
Der Besuch im Museum
Der ein oder andere fragt sich jetzt vielleicht, was an einem Besuch im Museum nicht möglich wäre, wenn man unter Juckreiz und Ekzemen leidet. Und das ist auch richtig: Natürlich kann man mit Neurodermitis ein Museum besuchen.
Ich wollte schon immer Paris sehen und mir dann natürlich auch das Louvre-Museum anschauen. In Paris habe ich mein Handy immer um den Hals getragen, damit es nicht geklaut wird. Selbst diese Kleinigkeit war für mich lange nicht vorstellbar da ich wegen der Ekzeme am Hals oft nicht mal eine kleine Kette tragen konnte. Und dann war es endlich so weit, ich war im Louvre und bekam meinen Audioguide. Den Audioguide konnte man sich um den Hals hängen und auch die Kopfhören habe ich immer wieder abgesetzt und um den Hals getragen. Und so stand ich auf der Treppe und verstand in diesem Moment, wie entspannt es ist, keine Ekzeme am Hals zu haben.
Sport mit Neurodermitis
Auch mit Ekzemen bin ich in den letzten Jahren gerne schwimmen gegangen, egal ob im Hallenbad oder im Meer. Doch ich hatte immer den Wunsch, Ski fahren zu lernen, und Surfen fand ich auch immer spannend. Mit Ekzemen und Juckreiz konnte ich mir beide Sportarten jedoch nicht vorstellen. Allein der Gedanke, beim Skifahren einen Helm aufzusetzen, war für mich eine Herausforderung. Die Ekzeme im Gesicht hätten gejuckt und auch die Vorstellung, in einer Winterjacke zu schwitzen, war für mich ein Ausschlusskriterium. Und dass ich mal einen Neoprenanzug anziehen und auf einem Surfboard stehen würde, hätte ich mir auch nicht vorstellen können. Dank meiner Neurodermitis-Behandlung konnte ich beide Sportarten ausprobieren und es hat mir unfassbar viel Spaß gemacht.
Frau beim Skifahren und am Meer mit Surfboard

Der Alltag und die Angst, die bleibt

Auch die kleinen Dinge im Alltag sind durch den verschwundenen Juckreiz viel leichter geworden. Es ist so schön, wieder durchzuschlafen und 7 bis 8 Stunden Erholung zu bekommen. Ich muss meine Haut außerdem viel weniger eincremen, was für mehr Entspannung sorgt und dafür, dass ich nicht so viel Geld für Salben ausgeben muss. Doch eine Sache, die vielleicht nie ganz verschwinden wird, ist die Angst, dass ich die Behandlung beenden und nach einer neuen Lösung suchen muss. Aber dann sind es diese Momente, die ich erleben durfte, die mir die Kraft geben, erneut mit der Suche zu beginnen.
Gib die Suche nicht auf, es lohnt sich!
Die Suche ist oft lang, aber wenn man die individuell passende Neurodermitis-Therapie schließlich gefunden hat, ist die Belohnung umso größer.
ZurückMAT-DE-2601825 -1.0-05/2026
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