Auch wenn ich aktuell weniger unter Juckreiz leide, bleibe ich meiner Linie treu. Eine hautfreundliche Ernährung in der Schwangerschaft ist für mich kein Verzicht, sondern Selbstfürsorge. Gleichzeitig stelle ich so eine optimale Nährstoffversorgung für mein Baby sicher – denn gerade in der Schwangerschaft, wenn der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen ohnehin steigt, ist eine bewusste Lebensmittelauswahl die beste Grundlage. Mein Fokus liegt auf einer antientzündlichen Ernährung in der Schwangerschaft, um mein Immunsystem bestmöglich zu unterstützen und potenziellen Entzündungsprozessen den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Meine Top-Strategien für den Speiseplan: Entzündungshemmende Lebensmittel integrieren: - Reichlich Gemüse und Obst in allen Farben liefert neben Ballaststoffen für den Darm auch Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien.
- Omega-3-Fettsäuren (aus fettreichem Fisch wie Lachs, Hering oder Makrele oder Nüssen und Samen) stehen bei mir ebenso regelmäßig auf dem Speiseplan, da sie die kindliche Gehirnentwicklung positiv beeinflussen können und zudem eine entzündungshemmende Wirkung haben.
Die „Trigger“ minimieren:Auch wenn es schwerfällt, reduziere ich meinen Konsum an Zucker. Gerade im ersten Trimester, als der Heißhunger auf Süßes oft groß war, war das eine wahre Challenge für mich. Um gar nicht erst in die Falle von rasch verfügbaren, gezuckerten Snacks zu tappen, habe ich mir eine kleine Routine angewöhnt: Ich sorge im Alltag besser vor. Wenn der süße Gusto anklopft, stehen in meinem Kühlschrank vorbereitete Dessert-Alternativen parat – zum Beispiel geschichtete Joghurt-Bowls mit Haferflocken und frischem Obst. So habe ich immer eine hautfreundliche Antwort auf Heißhunger parat, die mich sättigt, statt meine Neurodermitis zu triggern.