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Ein Porträt von Julia.
Julia

KW 44, 02.11.22

Dekoratives Element Illustration eines Druckers.
Familie & Freunde

Neurodermitis in der Schwangerschaft

Meine Neurodermitis in der Schwangerschaft – Teil 2

Ein Jahr ist vergangen seit meinem letzten Update zur Schwangerschaft mit Neurodermitis. Unsere Tochter hat inzwischen ihren ersten Geburtstag gefeiert und ich kann kaum glauben, wie schnell eine Woche, ein Monat und nun schon ein ganzes Jahr vergangen ist. Wie ein Fingerschnipp – zack – vorbei.

Ich habe in den ersten Wochen nach der Geburt Tagebuch geführt und mir die Notizen heute noch einmal durchgelesen. Man vergisst so viel in so kurzer Zeit. Die Anstrengung der ersten Wochen, wie entkräftet der Körper war, die Überforderung in so manch einer Situation.

Der Körper leistet Unglaubliches in dieser Zeit: wie die Rückbildung der Schwangerschaft, Regeneration der Organe, Genesung der Geburtsverletzungen, Einstellung auf die Stillzeit oder auch die Umstellung des Hormonhaushalts. Kein Wunder, dass ich erstmal durch den Wind war. Und dann ist da auch noch ein neues Menschlein, das die gesamte Aufmerksamkeit benötigt und sich erstmal in der neuen Welt zurechtfinden muss. Das war für mich sehr viel auf einmal.

Meine Hormone wurden in den ersten 6 Wochen nach der Geburt regelrecht aus mir rausgeschwemmt. Ich bin nach einer Woche morgens aufgewacht und hatte das Gefühl, nachts in einem See gebadet zu haben. Mein Körper hat so viel Wasser durch das Schwitzen verloren, dass meine Haut dadurch ganz weich und samtig war.

Wie ich bereits in meinem ersten Teil der Schwangerschaft erzählte, ist meine Neurodermitis während der Schwangerschaft komplett zurückgegangen. Ich hatte keine trockenen oder offenen Stellen mehr und keinerlei Juckreiz. Meine linke Handinnenfläche sah völlig intakt aus und zeigte keinen Unterschied zu meiner gesunden rechten Hand. Die Vorstellung, dass es so für immer bleiben könnte, war wirklich schön. Jedoch wusste ich aus meiner ersten Schwangerschaft, dass es sehr wahrscheinlich nach der Schwangerschaft doch zurückkommt.

In der dritten Woche nach der Geburt konnte ich dann leider die erste kleine, trockene Stelle erkennen, die auch zunehmend wieder zu jucken begann. Sie war wieder da – die Neurodermitis. Ein bisschen wehmütig musste ich mich somit von dem perfekten Zustand meiner Haut verabschieden. Dennoch war es schön, diese Erfahrung nochmal gemacht zu haben. Zu erfahren, wie es ist, ohne Neurodermitis zu leben.

Heute, ein Jahr später, ist leider alles wieder beim Alten. Meine Handinnenfläche ist wieder komplett betroffen und hat nun zeitweise tiefe Risse, juckt, ist blutig und dauerhaft trocken und schuppig. Tägliches Eincremen ist nun wieder angesagt, damit zumindest das Spannungsgefühl gelindert wird und die Haut gepflegt wird.

Ganz verschwinden wird meine Neurodermitis leider nie, da sie eine chronische Erkrankung und nicht heilbar ist. Ich bleibe aber optimistisch und positiv, dass sich meine Neurodermitis weiter verbessern wird.

Falls ihr den ersten Teil zum Thema Schwangerschaft und Neurodermitis noch nicht kennt, schaut gerne hier vorbei: https://www.leben-mit-neurodermitis.info/blog/schwanger-mit-neurodermitis-auszeit-oder-herausforderung-fur-die-haut .

MAT-DE-2204474-1.0-10/2022

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Was ist Neurodermitis?

Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die meist in Schüben auftritt und sich durch sichtbare Hautveränderungen und starken Juckreiz äußert. Betroffene fühlen sich in vielen Lebensbereichen häufig stark eingeschränkt.

Was sind die genauen Ursachen und Symptome der Neurodermitis (atopische Dermatitis) und was können mögliche Auslöser sein?

Juckreiz, Kratzen, Schlaflosigkeit – für Betroffene mit schweren Symptomen dreht sich jeder Tag darum, wie sie ihr Leiden lindern können. Jeder Schub belastet Betroffene auf körperlicher und mentaler Ebene. Beruf und Alltagsleben können oft nur eingeschränkt bewältigt werden. Es ist daher für Betroffene sehr wichtig, persönliche Strategien zum Umgang mit der Erkrankung zu entwickeln.

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Behandlungsmöglichkeiten

Neurodermitis kann heute mit modernen Therapien gezielt behandelt werden. Eine individuelle Behandlung ist oft der erste Schritt hin zu mehr Selbstwertgefühl.

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Die hier zur Verfügung gestellten medizinischen Informationen dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Bei allen Fragen zu Deiner Erkrankung wende Dich bitte an Deine/n Dermatolog/-in.