Umgang mit der Erkrankung

Geschichten aus meinem Posteingang

Patrick Ladisch
KW 2, 13.01. (Mittwoch)

Hallo!
Ich bin Patrick Ladisch

Solange ich mich erinnern kann, lebe ich mit Neurodermitis, Asthma und Heuschnupfen.

Kompletten Steckbrief lesen

Wer mich kennt, persönlich oder über den Blog, weiß, dass ich für „alternative“ Behandlungen zu meiner Neurodermitis wenig übrighabe. Es mag Menschen geben, denen es hilft. Für mich ist das aber nicht der Fall. Das war auch einer der Gründe, weshalb ich auf die Idee kam, meine Geschichte online zugänglich zu machen. Abseits der Heilpraktiker und Meinungsforen ist leider auch gar nicht so viel zum Thema Neurodermitis aus der Sicht von Betroffenen zu finden.

Umso mehr erheitern mich mittlerweile Anfragen, die ich über meinen Social-Media-Kanal oder Blog zu diesem Thema erhalte. Einen kleinen Auszug wollte ich als Weihnachts-Special gern mit euch teilen.

Win-Win: Astrosophisches Gutachten gegen Feedback

„Du empfiehlst auch anderen Betroffenen, immer wieder nach Alternativen Ausschau zu halten, z. B. auch Ärzte zu wechseln. Insofern bist Du offenbar offen für alternative Sichtweisen.“ Ja, ich bin dafür sich eine Zweit- oder auch Drittmeinung einzuholen. Aber dabei berufe ich mich ausdrücklich auf echte Ärzte mit fundierten Erfahrungen.

„Ich möchte Dir deshalb eine Zusammenarbeit anbieten mit folgender Win-Win-Situation: Ich würde für Dich ein schriftliches astrosophisches Gutachten anfertigen, das wir sodann besprechen. Im Gegenzug würdest Du mir im Laufe der darauffolgenden 12 Monate immer mal wieder Feedback geben, ob sich für Dich Verbesserungen hinsichtlich der Neurodermitis, ggf. auch betr. Asthma, ergeben haben.“ Sehr nett, dass mir jemand kostenfrei einen Brief schreibt, indem er auf Grundlage von nichts sich eine kleine Geschichte ausdenkt und mir damit helfen möchte. Also Win-Win. Meine Frage ist, was sich durch ein „Gutachten“ an meiner recht gut erforschten Krankheit verbessern soll und wann der kostenpflichtige Teil kommt. Aber was genau ist der Gewinn für mich?

„Heute habe ich mal nachgeschaut und Deine Geschichte gelesen. Du erzählst u. a., dass Du schon vieles ausprobiert hast und auch alternative Wege, z. B. über Heilpraktiker, gegangen bist.“ Ja, ich habe viel durchgemacht und diverse Cremes ausprobiert. Aber bei einem Heilpraktiker war ich bis dato noch nie und plane es auch nicht für die Zukunft.

Ungefragter Rat

Ich bekomme häufiger ominöse Anfragen. Es freut mich, dass das Thema für viele Relevanz hat, dennoch muss ich an der Stelle sagen, dass es recht übergriffig ist. Die meisten Menschen mit Neurodermitis, die wie ich, schwer betroffen sind, leben recht lange bereits mit ihrer Erkrankung und kennen häufig auch ihre Trigger.

Das bedeutet, dass man sich auch sehr mit der Krankheit auseinandersetzt. Von außen pauschal „Heilung“ anzubieten, passt für mich gar nicht in das Bild, dass es mittlerweile gibt. Jede Neurodermitis ist einzigartig, das sieht man auch hier im Blog. Auf die Rückfrage bei solchen Anfragen, ob es denn belastbare Daten gäbe, kommt meist nichts mehr.

Mein Appell an alle ist: Horcht in euch rein, was eure Trigger angeht, und lasst einen Dermatologen eine fundierte Diagnose stellen.

MAT-DE-2007277 v1.0 (12/2020)

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