Trau Dich, auch mal „Nein“ zu sagen:Ein freier Nachmittag auf der Couch kann manchmal wertvoller für Deine Haut sein als die dritte Verabredung in Folge. Meist denkt man, man würde etwas verpassen, aber im Nachhinein stellt man häufig fest, dass sich die Verabredung nachholen lässt. Außerdem ist es für Dein Gegenüber vielleicht auch angenehmer, eine ausgeruhte und entspannte Person zu treffen, als jemanden, der in dem Moment eigentlich gerne woanders wäre.
Verabredung mit Bedacht planen:Mir hat es geholfen, meine Verabredungen am Wochenende auf maximal einen festen Termin zu beschränken. Damit halte ich mir Zeit für mich selbst frei, die ich dann flexibel gestalten kann. Diese Flexibilität tut meinem Kopf – und damit auch meiner Haut – gut und lässt mich automatisch entspannter in den Tag und in das Wochenende starten. Manchmal lässt es sich dennoch nicht verhindern, dass Termine zusammenfallen, die man nicht absagen kann oder möchte. Umso wichtiger ist dann, Ausnahmen zuzulassen und sich darauf gut vorzubereiten.
Ausreichend Schlaf:Zu wenig Schlaf kann dazu führen, dass wir unausgeglichen sind und uns von einem vollen Terminkalender schneller aus der Ruhe bringen lassen. Um ausgeglichen zu bleiben, ist erholsamer Schlaf sehr wichtig. Es lohnt sich also, an seinem Schlafrhythmus zu arbeiten und die Qualität seines Schlafs zu verbessern.
Entspannungstechniken: Meditation und Atemübungen können helfen, nach einem Termin wieder zur Ruhe zu kommen und das Nervensystem herunterzufahren. Mir hilft es zum Beispiel, eine halbe Stunde in einem ruhigen Raum ohne Handy, Musik und anderen Störfaktoren zu entspannen. So kann ich wieder Energie tanken und mich auch nach einem anstrengenden Arbeitstag dazu motivieren, am Abend meinen Hobbys nachzugehen.
Diese Fragen stelle ich mir selbst, um Alltagsstress als Neurodermitis-Auslöser frühzeitig zu erkennen:- Qualität vor Quantität: Habe ich am Wochenende Termine zugesagt, auf die ich eigentlich keine Lust habe?
- Pufferzeiten: Gibt es zwischen meinen Aktivitäten mindestens 30 Minuten Zeit für „Nichts-tun“?
- Komme ich auf mindestens 7–8 Stunden erholsamen Schlaf pro Nacht?
- Bewusste Pausen: Habe ich heute schon einmal tief durchgeatmet, ohne dabei auf einen Bildschirm zu schauen?