Die Flugzeugluft bei Neurodermitis ist eine Herausforderung für sich: Es herrscht eine extrem niedrige Luftfeuchtigkeit, oft unter 20 Prozent. Meine Haut spannt, die Augen werden trocken und die Atemwege reagieren gereizt.
Deshalb habe ich folgendes während des Flugs immer griffbereit:
- Feuchtigkeitscreme für Gesicht und Hände
- Augentropfen gegen trockene Augen (gerade als Kontaktlinsenträger wichtig)
- Nasenspray (je nach Gesundheitszustand reicht das mit Meersalz, oder man nimmt eines mit abschwellendem Wirkstoff – dieses sollte aber nur kurzfristig verwendet werden)
- Asthmaspray als Notfallmedikament
Diese Sachen packe ich in meinen Rucksack, den ich unter dem Vordersitz verstaue. Die größere Tasche kommt ins Gepäckfach – und dort während des Flugs heranzukommen, ist manchmal umständlich bis unmöglich.
Übrigens: Genauso handhabe ich es auch bei Bahn- oder Busreisen. Die wichtigsten Medikamente und Pflegeprodukte gehören immer in die Tasche, die ich direkt bei mir habe.
Meine persönliche Checkliste für den Urlaub:
- Hautpflege: Basiscreme, Lotion, rückfettendes Duschgel
- Medikamente: Asthmaspray, Antihistaminika für Allergien, Neurodermitis-Medikament / wirkstoffhaltige Creme
- Augenpflege: befeuchtende Augentropfen
- Nasenpflege: Nasenspray
- Für den Notfall: Asthma-Notfallspray, ggf. Adrenalin-Pen bei schweren Allergien
Bei Nahrungsmittelallergien kommen auch noch Notfallmedikamente dazu – gerade beim Essengehen unverzichtbar. Ebenfalls wichtig: Sich rechtzeitig über Notfall-Ärzte und ggfs. Krankenhäuser vor Ort informieren, um im Falle des Falles schnell Hilfe zu bekommen.