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Anja

KW 27, 07.07.21 (Mittwoch)

Behandlung

Die richtige Hautpflege – ein Thema, das individueller nicht sein könnte

Lange Zeit versuchte ich meine Haut von außen durch Cremes und Salben zu heilen. Die Versprechen auf den Verpackungen sind unheimlich verlockend und geradezu verführerisch, wenn man auf der Suche nach der optimalen Hautpflege ist. Ich gab Unmengen an Geld für verschiedene Cremes und Salben aus – immer in der Hoffnung, dass sie mich gesund machen. Warum ich das heute nicht mehr tue und wie ich meine Haut dennoch optimal pflege, möchte ich euch in diesem Beitrag verraten.

Duschen oder Baden?

Was dieses Thema betrifft gehen die Meinungen total auseinander. Manche empfinden Ölbäder oder Basenbäder als entspannend und angenehm. Bei mir ist das leider absolut nicht der Fall. Meine Haut fühlt sich nach einem langen und womöglich auch noch heißen Bad unheimlich trocken an. Sie beginnt dann zu jucken und wird rot. Für mich bewährt sich das Baden also leider nicht.

Stattdessen liebe ich es kalt zu duschen. Einerseits ist die kalte Dusche vorteilhaft, da man unter kaltem Wasser automatisch schneller ist. Andererseits habe ich auch das Gefühl, dass das kühle Wasser meine Haut beruhigt. Ich achte außerdem darauf nicht zu oft zu duschen, da häufiger Kontakt mit Wasser meine Haut total austrocknet. Als Duschgel nutze ich gerne milde pH-hautneutrale Duschgels ohne Duftstoffe, da ich meine Haut nicht zusätzlich reizen möchte.

Der Zustand der Haut bestimmt meine Gesichtspflege

Ich passe meine Hautpflege immer an den aktuellen Zustand meiner Haut an, denn meine Neurodermitis ist nicht immer gleich. An manchen Tagen juckt die Haut und ist unterlagert rot. Dann nutze ich am liebsten eine Gesichtspflege auf Wasserbasis. Wenn ich an solchen Tagen eine Creme auf Fettbasis nutze, habe ich das Gefühl, dass diese die unterlagerten Rötungen und Entzündungen nur weiter verschlimmert. Die Pflege auf Wasserbasis hingegen beruhigt meine Haut und sie spannt weniger.

Wenn meine Haut im Gesicht hingegen einfach nur trocken ist und keine juckenden, unterlagerten Stellen aufweist, verwende ich gerne eine etwas fettigere Pflege bzw. mitunter auch eine Pflege die Urea enthält. So habe ich das Gefühl, dass die Haut die Feuchtigkeit besser aufnehmen und vor allem auch speichern kann.

Entzündete Stellen am Körper

Offene Stellen an meinem Körper lasse ich ihn Ruhe abheilen! Für mich funktioniert es leider gar nicht, meine offenen Neurodermitis-Stellen am Körper einzucremen. Ich habe dann immer das Gefühl, dass sich die Entzündungen noch weiter ausbreiten und immer stärker zu jucken beginnen. Daher lasse ich sie einfach in Ruhe und creme sie auch nicht nach dem Duschen ein. Ich weiß, dass es auch hier sehr viele unterschiedliche Meinungen gibt und dass manche Menschen mit Neurodermitis sehr gerne die betroffenen Stellen mit etwas Creme versorgen, um das Spannungsgefühl zu reduzieren.

Die Pflege sollte individuell abgestimmt sein

Die perfekte Hautpflege gibt es nicht. Jede Haut hat unterschiedliche Bedürfnisse und wir empfinden verschiedene Dinge als angenehm. Das wichtigste ist es, bei der Hautpflege auf das eigene Gefühl zu vertrauen und der Haut das zu geben, was sie aktuell grade braucht. Es gibt kein Patentrezept für gesunde Haut – wir sind nun mal alle unterschiedlich, und das ist auch gut so.

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Was ist Neurodermitis?

Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die meist in Schüben auftritt und sich durch sichtbare Hautveränderungen und starken Juckreiz äußert. Betroffene fühlen sich in vielen Lebensbereichen häufig stark eingeschränkt.

Was sind die genauen Ursachen und Symptome der Neurodermitis (atopische Dermatitis) und was können mögliche Auslöser sein?

Juckreiz, Kratzen, Schlaflosigkeit – für Betroffene mit schweren Symptomen dreht sich jeder Tag darum, wie sie ihr Leiden lindern können. Jeder Schub belastet Betroffene auf körperlicher und mentaler Ebene. Beruf und Alltagsleben können oft nur eingeschränkt bewältigt werden. Es ist daher für Betroffene sehr wichtig, persönliche Strategien zum Umgang mit der Erkrankung zu entwickeln.

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