Psychotherapie bei Neurodermitis: Anjas Weg zu mehr Akzeptanz und innerer Stärke
Im heutigen Video-Beitrag möchte ich meinen persönlichen Erfahrungsbericht zum Thema Psychotherapie bei Neurodermitis mit Euch teilen. Dieses Thema liegt mir besonders am Herzen, weil ich weiß, dass darüber nur sehr selten gesprochen wird und auch viele Ängste und Vorurteile mit diesem Thema in Verbindung stehen. Das heutige Video soll ein kleiner Rückblick auf meinen eigenen Weg sein, ich teile aber auch ein paar wichtige Erkenntnisse, die ich im Rahmen meiner Therapie erlangt habe.
Name: Anja
Geboren: 1998
Schreibt über: Ernährung und Erfahrung mit Neurodermitis
Psychotherapie bei Neurodermitis: Anjas Weg zu mehr Akzeptanz und innerer Stärke
Name: Anja
Geboren: 1998
Schreibt über: Ernährung und Erfahrung mit Neurodermitis
Im heutigen Video-Beitrag möchte ich meinen persönlichen Erfahrungsbericht zum Thema Psychotherapie bei Neurodermitis mit Euch teilen. Dieses Thema liegt mir besonders am Herzen, weil ich weiß, dass darüber nur sehr selten gesprochen wird und auch viele Ängste und Vorurteile mit diesem Thema in Verbindung stehen. Das heutige Video soll ein kleiner Rückblick auf meinen eigenen Weg sein, ich teile aber auch ein paar wichtige Erkenntnisse, die ich im Rahmen meiner Therapie erlangt habe.
Mein Weg zur Therapie
Ich habe lange gewartet, bis ich selbst den Entschluss gefasst habe, mich therapeutisch aufgrund meiner Neurodermitis begleiten zu lassen. Schlussendlich trieben mich aber die Schlaflosigkeit und der Leidensdruck in eine Situation, aus der ich allein keinen Ausweg mehr wusste. Ich entschied mich dazu, mit einer außenstehenden Person über all die Dinge zu sprechen, die mich im Alltag mit meiner chronischen Hauterkrankung beschäftigten. Heute weiß ich, dass ich zuvor ein absolut falsches Bild hatte, und würde den Schritt in die Therapie rückblickend viel früher gehen.
Was ich in der Therapie über meine Haut und mich gelernt habe
In meinem Fall war das Thema Krankheitsakzeptanz sehr präsent. Ich habe lange damit gehadert, die Neurodermitis als einen Teil von mir anzuerkennen, all meine Ansätze liefen immer auf ein Ziel hinaus: Ich will die Neurodermitis loswerden. Im Rahmen der Therapie durfte ich lernen, meine Erkrankung als einen Teil von mir zu akzeptieren. Das half mir im Alltag, besser damit umzugehen und meinen Fokus auf das Wesentliche zu lenken.
Außerdem durfte ich im Rahmen der Therapie konkrete Strategien und Übungen für Situationen erarbeiten, in denen die Neurodermitis überhand über meine Gefühlslage gewinnt. Diese wende ich bis heute im Alltag an, zum Beispiel, wenn der Juckreiz stark ausgeprägt ist und ich nicht aufhören kann zu kratzen.
Mein Fazit – Achtsamkeit, Akzeptanz und Selbstfürsorge
Die Therapie hat mir dabei geholfen, die Neurodermitis als Teil von mir anzuerkennen und ihr auch positive Dinge abzugewinnen. Ich bezeichne sie heute gerne als meine persönliche Alarmanlage, die mir ganz klar zu verstehen gibt, wenn der Stress und die Belastungen im Alltag überhand nehmen und ich den Fokus mehr auf meine Bedürfnisse legen sollte.